Langweiliges Verbrechen: Warum KriminologInnen den Umgang - download pdf or read online

By Helge Peters, Michael Dellwing

ISBN-10: 3531175157

ISBN-13: 9783531175157

Crime ist – neben intercourse – ein spannendes Thema. Die Boulevardpresse best?tigt das t?glich. Gerade aber eine wachsende Zahl von KriminologInnen sieht das anders. Sie finden das Verbrechen langweilig. Kriminalit?t ist f?r sie das Ergebnis von Etikettierungen. Und diese Etikettierungen interessieren sie – unter interaktionstheoretischen, sozial-?kologischen, polit-?konomischen und herrschaftssoziologischen Gesichtspunkten. Die Wahrnehmungs- und Bedeutsamkeitsdifferenzen zwischen einem Gro?teil der KriminalwissenschaftlerInnen und gro?en Teilen der Bev?lkerung sind gr??er geworden. Der Band gibt viele Antworten auf die mit diesen Entwicklungen gestellten Fragen.

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Wie Sozialarbeiter mit Devianten umgehen, Stuttgart. Peters, Helge (1997): Distanzierung von der Praxis in deren Namen. Empfehlung, an einer de¿nitionstheoretisch orientierten Kriminalsoziologie festzuhalten, in: Kriminologisches Journal 29, 267–274. Pinker, Steven (2002): The Blank Slate. The Modern Denial of Human Nature, New York. Quensel, Stephan (1970): Wie wird man kriminell ? Verlaufsmodell einer fehlgeschlagenen Interaktion zwischen Delinquenten und Sanktionsinstanz, in: Kritische Justiz, X, 375–382 Reuter, Peter (1983): Disorganized Crime.

Ganz abgesehen davon, dass eine solche Kriminologie zweifellos ziemlich langweilig ist. Literatur Adler, Patricia A. (1985): Wheeling and Dealing. An Ethnography of an Upper-Level Drug Dealing and Smuggling Community, New York. Adorno, Theodor W. (1970): Erziehung zur Mündigkeit, Vorträge und Gespräche mit Helmut Becker. 1959–1969, Frankfurt. Adorno, Theodor W. : Gesammelte Schriften Bd. 8, Frankfurt, S. 196–216. Nebenbei bemerkt gibt es auch Diskussionsbedarf darüber, ob es notwendig, zweckmäßig und ethisch vertretbar ist, bestimmten Akteuren (meist den „armen Schweinen“) den Akteursstatus, ihren Status als handelndes und das eigene Handeln de¿nierendes Subjekt, abzusprechen, ihn aber anderen (meist den sozial sowieso Mächtigeren in den Instanzen) zuzugestehen.

Dass eine Handlung kriminalisiert wird, liegt manchmal bzw. meistens in der Natur der Handlung: Diese verletzt Interessen, deren Träger fähig sind, eine of¿zielle kriminalisierende De¿nition durchzusetzen (während andere, womöglich behavioristisch gesehen ähnliche Handlungen, solche Interessen nicht verletzen). Mag man zu Beginn dieses historischen Prozesses Verhaltensebene und Diskursebene möglicherweise noch getrennt analysieren und erklären können, später wird das unmöglich. Denn dem diachronischen Blick zeigt sich deutlich, dass frühere De¿nitionsvorgänge abgelagert werden und schließlich einen diskursiven Rahmen bilden, innerhalb dessen dann auch schon von den Akteuren Kriminalität (oder Kunst oder Arbeit) hervorgebracht wird.

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Langweiliges Verbrechen: Warum KriminologInnen den Umgang mit Kriminalität interessanter finden als Kriminalität by Helge Peters, Michael Dellwing


by Joseph
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