Der Katechismus des Burgers: Politik, Recht und Religion in, - download pdf or read online

By Simon Critchley

ISBN-10: 3037340320

ISBN-13: 9783037340325

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48 Deshalb, so Rousseau, brauchen die Menschen einen Lenker. Erforderlich ist etwas oder jemand, um die Leute, und jetzt gebrauchen wir die verhängnisvoll missverstandenen Worten des ersten Buchs des Gesellschaftsvertrags, dazu zu zwingen, frei zu sein. 49 Dies führt Rousseau dazu, die wunderschöne Fiktion eines, wie er es nennt, >Gesetzesgebers< zu entwerfen, eines »außerordentlichen Mannes«, der durch seine »Geistesgaben« besticht. Sü Der Gesetzgeber wird von Rousseau als Ingenieur der Staatsmaschinerie beschrieben.

S. 152. , S. 299. Gemeinwillen. arzisstisch. Und aus diesem Grunde kann Souveränität auch nicht durch einen externen Körper, sei es ein Monarch, ein Staat oder gar ein Parlament, repräsentiert werden. Souveränität ist pure Präsenz sich selbst gegenüber - und zwar Selbstpräsenz des politischen Körpers, der durch den Gemeinwillen animiert wird. , S. 350. 36 unterworfen. 36 Dies ist bereits im Brief an D'Alembert über das Schauspiel (1758) zu sehen, wo die Kritik des Theaters vor allem eine Kritik der Repräsentation ist und wo, im Gegensatz dazu, in den von Rousseau empfohlenen öffentlichen Festen nichts repräsentiert wird und es kein Spektakel gibt.

Können wir Gesetze ohne Religion haben, ohne irgendein Moment der Sakralisierung? « 54 Kurz gesagt, es wären »Götter [ ... « 55 In einer Fußriote zitiert Rousseau Machiavelli; dieser schreibt: »In Wahrheit hat es bei keinem Volk einen herausragenden Gesetzgeber gegeben, der nicht auf Gott zurückgegriffen hätte, denn andernfalls wären seine Gesetze nicht anerkannt worden. « 56 Jeder Gesetzgeber hat das Gesetz mit Bezug auf die schöne Fiktion einer Gottheit zu autorisieren. Rousseaus Argumentation an dieser Stelle ist subtil, aufschlussreich und schließt eine weitere Verschiebung ein, diesmal eine Inversion des Ursache-Wirkungsverhältnisses.

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Der Katechismus des Burgers: Politik, Recht und Religion in, nach, mit und gegen Rousseau by Simon Critchley


by Jeff
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